Der Winterreifen
Der erste Prototyp eine Winterreifen für den speziellen Einsatz auf Eis und Schnee entwickelte Continental bereits 1914. Nach vereinzelten Versuchen verschiedener Wettbewerber in den 30er Jahren gingen spezielle M+S Reifen* jedoch erst Ende der 40er Jahre wirklich in Serie

Die ertsen Winterreifen waren Grobstollig und laut, ausserdem hart und nach heutigen Maßstäben nur bedingt wintertauglich. Und sie durften nur relativ langsam gefahren werden - aber wer fuhr 1950 schon Schnell?

Den eigentlichen Durchbruch für Wintgerreifen am Markt brachten erst wirklich wintertaugliche Laufflächemischungen und die moderne Lamellentechnik (feine Einschnitte im Profil).

Wer auch bei Eis, Schnee und niedrigen Aussentemperaturen auf höchste Sicherheit nicht verzichten will, sollte auf M+S Reifen* umsteigen. Besonders den Hochgeschwinidgkeitsreifen sind sie in der kalten Jahreszeit überlegen. Die Laufflächen der Hochgeschwindigkeitsreifen "verhärten" bei niedrigen Aussentemperaturen.

Die Kennzeichnung „M&S“ für Winterreifen ist in Deutschland vorgeschrieben, allerdings keine geschützte Kennzeichnung und kann daher auch auf nicht wintertauglichen Reifen angebracht werden, was teilweise auch geschieht. Die Reifenindustrie hat darauf reagiert und das Schneeflocken-Symbol eingeführt. Dieses Symbol wird von der amerikanischen Straßenbehörde NHTSA an Reifen vergeben, die in einem Test eine gewisse Mindesttraktion auf Schnee und Eis erreichen.
Winterreifen
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